Hölle Special

Ein Special Olympics Triathlon

Die Hölle von Q Special
ist eine Special Olympics Triathlon (SOT) Veranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung. Sie findet erstmals im Rahmen der 3. Ausgabe des Triathlons Hölle von Q am Wochenende 31. August/1. September 2019 statt.

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Während es im Bereich der Paralympics glücklicherweise immer mehr Veranstaltungs-angebote für Ausdauersportler und Triathleten mit körpericher Behinderung gibt, ist das für die Special Olympics noch nicht der Fall. Die „Hölle Special“ wird eine der ersten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland überhaupt sein. Das Konzept, einen Special Olympics Triathlon mit einer „normalen“ Triathlonveranstaltung zu koppeln ist zumindest für Deutschland sogar ganz neu.

 

Ebenfalls in Deutschland einmalig ist der Ansatz, den Special Olympics Triathlon in eine Innenstadt zu führen. Zieleinlauf und Siegerehrung werden vor dem Rathaus der Welterbestadt Quedlinburg stattfinden.

 

 

Ziel
ist die beispielhafte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an einem Sport, der als Synonym für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude gilt.

 

 

Vision
ist es, einen Meilenstein auf dem Weg zu den Special Olympics World Games 2023 in Berlin zu setzen.

So war es im letzten Jahr: Das Stimmungsnest der Evangelischen Stiftung Neinstedt am Marienhof war eines der Highlights an der Strecke. Für viele war es sogar der emotionale Höhepunkt, durch die "Schrottband" angefeuert zu werden.

 

2019 gehen einige Bewohner der Stiftung gemeinsam mit geistig behinderten Atlethen aus ganz Deutschland erstmals zur Hölle Special an den Start.

 

Alle Teilnehmer der Hölle von Q und alle Fans sind eingeladen, ab 2019 auch für die Special Olympics Teilnehmer Stimmung an der Strecke zu machen!

Unterstützt von:

Umsetzung - die Partner
Die Hölle Special ist eine Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Stiftung Neinstedt (ESN) und dem Veranstalter der Hölle von Q, Mark Hörstermann (Veranstalter auch der Hölle Special).
Eine Zusammenarbeit mit den Verbänden TVSA (Triathlonverband Sachsen-Anhalt) bzw. Special Olympics Deutschland (Bundes- / Landesverband) ist in Vorbereitung.

Die ESN verfügt als großer spezialisierter Dienstleister für Menschen mit Behinderung über langjährige Erfahrungen auch bei Sportprogrammen für Menschen mit Behinderung. Im Rahmen der Zusammenarbeit ist die ESN verantwortlich u.a. für die Vorgabe der sportlichen Ziele sowie der medizinischen und sozialen Betreuung der Teilnehmer. Die ESN wird eigene Teilnehmer für die Veranstaltung melden und übernimmt die gezielte Auswahl und Ansprache von weiteren Sportlern.

www.neinstedt.de

Veranstaltungskonzept
Der SOT wird auf die besonderen Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst. Es bleibt dabei aber ein Ausdauerdreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen.

 

Die Teilnahme ist für alle Menschen mit Behinderung gemäß den Richtlinien der Special Olympics Deutschland (SOD) möglich. Eine Wertung in verschiedenen Kategorien wird noch geprüft. Die Teilnahme ist ab 16 Jahre und für Einzelathleten und Staffeln möglich. Näheres regelt die Ausschreibung, die hier bald möglichst veröffentlicht wird.

 

Der SOT soll bei der Streckenplanung und anderen Eckwerten der Veranstaltung möglichst viele organisatorische Gemeinsamkeiten mit der bisherigen Hölle von Q haben. Das erhöht den integrativen Aspekt und die Aufmerksamkeit für den SOT und spart nicht zuletzt Ressourcen.

 

Bisherige Streckenplanung:

 

Schwimmen: im Ditfurter See vom Originalstart direkt zum Originalziel der Hölle von Q (Strecke dabei ca. 100 Meter statt der 2 km der Mitteldistanz)

 

Radfahren: Nach Bustransfer der Teilnehmer vom Ziel des Schwimmens zum Marienhof (Neinstedt) von dort Raddisziplin z.T. auf der Original Laufstrecke bis zum Rondell im Brühl (Stadtpark Quedlinburg). 5,25 km. Die Teilnehmer starten in den beim Schwimmen ermittelten Abständen zueinander.

 

Laufen: Vom Rondell im Brühl auf Original Laufstrecke (ohne Schleife Wassertorstraße-Schlossberg-Wassertorstraße) durch „Hölle“ zum Originalziel Rathausplatz. 2,75km. Dort Siegerehrung.

 

Bisheriger Zeitplan:

 

Veranstaltung wird am Vortag der Mitteldistanz ausgetragen, also am Samstag, den 31. August 2019.

 

Start Schwimmen gg. 14 Uhr. Start Rad gg. 16 Uhr und Ziel gg. 17 Uhr. Durch den Start am Samstagnachmittag sollen möglichst viele Teilnehmer und deren Angehörige der Mitteldistanz als Zuschauer am SOT teilnehmen können. Die relevante Infrastruktur ist zu diesem Zeitpunkt schon nutzbar.

 

Rahmenveranstaltung
Die ESN plant eine Willkommensveranstaltung für bereits am Freitag anreisende Teilnehmer sowie eine Ehrungsfeier am Samstagabend. Alle Teilnehmer werden zudem herzlich eingeladen, am Sonntag das Stimmungsnest am Marienhof für die Mitteldistanz zu bereichern.

Unsere Förderer

Das eine Zahnarztpraxis aus Leipzig einen Special Olympics Triathlon zwischen Ditfurt, Neinstedt und Quedlinburg unterstützt ist bemerkenswert. Besonders ist auch die Geschichte dahinter. "Schuld" ist ein gleich doppelter Kettenriss des Zahnarztes Thilo Grahneis als Staffelfahrer bei der Hölle von Q 2018. Der Wettkampf war gelaufen, die Laune im Keller - die Begeisterung für die Hölle von Q aber immer noch vorhanden. So entstand ein Gespräch mit Hölle-Veranstalter Mark Hörstermann. Und daraus entstand die Unterstützung der Hölle Special. Danke Thilo. Und viel Erfolg Deinem Team "Double Chains Crusher" bei der diesjährigen Hölle.

Das Gesundheits-unternehmen Ziesing mit Sitz in Neinstedt hat seit der Gründung einer Praxis für Physiotherapie im Jahr 1999 eine vernetzte Versorgung mit ausgewählten therapeutisch-medizinischen Leistungen aufgebaut. Das Zusammenwachsen verschiedener Gesundheitsservices zu einem Ganzen resultiert nicht zuletzt aus der Entwicklung, dass Patienten innerhalb eines Verbunds therapeutisch-medizinischer Kompetenz und damit aus einer Hand versorgt werden wollen.  Das Gesundheitsunternehmen Ziesing ist bereits seit vielen Jahren Partner der Evangelischen Stiftung Neinstedt für die Betreuung der Bewohner. www.physiotherapie-ziesing.com/

Katja Neumann, Hörakustikmeisterin, ist Tinnitus-Spezialistin und Inhaberin von Neumann Hörakustik. Als sie 2004 die Lehre zur Hörakustikerin begann, merkte sie schon früh, dass dies nicht nur ein Beruf, sondern auch ihre Leidenschaft ist. Zitat: "Sie können sich nicht vorstellen, wie erfüllend das Gefühl ist, wenn ein Kind das erste Mal seine Eltern lachen hört oder Erwachsene nach langer Hörverlustphase wieder sicher hören was gesagt wurde und Freude ausstrahlen". Seit nunmehr 14 Jahren hat sie Erfahrung im Bereich Akustik, Audiologie, Anpassung der Hörsysteme, Hörtraining und Menschenkunde sammeln können. Zu ihren Kunden gehören auch Menschen mit einer geistigen Behinderung. Einer von ihnen ist Sportler und wird für Neumann Hörakustik bei der Hölle Special an den Start gehen.

Vorgeschichte der Hölle Special

Die „Hölle von Q“ ist ein 2017 erstmals ausgetragener Mitteldistanz-Triathlon. Verantwortlicher Veranstalter ist der selbständige Kommunikationsberater Mark Hörstermann. Durch sportlich und touristisch attraktive Strecken, ein interessantes Rahmenprogramm sowie durch die Unterstützung zahlreicher Helfer hat sich die Hölle innerhalb von zwei Jahren zu einer bundesweit bekannten und positiv besetzten Sportveranstaltung entwickelt. Durch diese generelle Aufmerksamkeit und durch die große Verankerung in der lokalen Bevölkerung ist die Hölle von Q ein ideales Veranstaltungsdach für einen SOT.
Bild: Jens Hoyer

 

 

 

 

Die Hölle Special geht auf eine Idee von Winfried Knorr zurück. "Winnie" ist Mitarbeiter der Stiftung Neinstedt - und begeisterter Radfahrer. Das Bild von Christian Gramm zeigt ihn im Vordergrund als Begleitradler der besten Mitteldistanzteilnehmer 2018.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den ersten beiden Ausgaben der Hölle von Q waren schon verschiedene Mitarbeiter der Stiftung aktiv bei der Hölle von Q am Start. Das Bild zeigt Patrick Hage bei der Verplegungsstation Marienhof 2018. So gab es immer mehr Verbindungen zwischen Stiftung und Hölle von Q.

 

 

 

 

Nach dem schönen Erfolg des Stimmungsnestes am Mariehof 2018 hat das Triathlonfieber dann auch schnell den Rest der Evangelischen Stiftung Neinstedt erfasst.

Bild: Jens Hoyer