Eindrücke von der Testfahrt zur Hölle am 5.8. Vielen Dank an die 40+ Teilnehmer, ans Begleitteam (Sylvia) und vor allem an den Fotografen der Hölle von Q, Jens Hoyer/eagleimpressions.com.

 

Wir hatten das angenehmste Wetter der letzten Wochen erwischt. So kam es, das deutlich mehr als die 15-20 fest angekündigten Radler dabei waren. Etwas überrascht von der großen Teilnehmerzahl war die Abstimmung nicht optimal und ein paar Fahrer haben leider unterwegs den Anschluss nicht halten können. Was wohl auch daran lag, dass einige vorne schon ziemlich gut in Form waren, vier Wochen vor der Hölle von Q. Beim nächsten Mal werden wir 3 Führungsfahrer mit verschiedenen Geschwindigkeiten haben, dass niemand verloren geht. Aber insgesamt war die Stimmung sehr gut und das Kaltgetränk am Ziel hat Wohlgefallen ausgelöst. Schön auch, das einige Hölle von Q Teilnehmer auch ohne Teilnahme an der Testfahrt den Weg zum Ziel gefunden haben, um andere zu begrüßen!


Kultur oder Watt?
Wer gedacht hat, er/sie meldet sich zur Hölle von Q und kommt in einer Welterbestadt mit etwas Sport weg, der/die sehe sich getäuscht. Es gibt vom 31.8. - 2.9. nicht nur ordentlich Höhenmeter für die Beine, sondern auch Erhebendes fürs Hirn. Das aber wiederum mit Bezug auf unseren Sport. Gemeinsam mit der überregional bekannten Feininger Galerie stellen wir gerade eine kleine Sonderausstellung mit Fahrradkarikaturen des bekannten Malers zusammen. Der Mann wusste worüber er malt, hat er doch in manchen Jahren 10.000 km auf seinem Rad abgerissen. Teilnehmer und Helfer der Hölle von Q erhalten für die ganze Galerie den reduzierten Eintritt (4 €, Rabatt-Ticket im Starterbeutel). Am Samstag, den 1.9. um 13:30 Uhr wird es extra für euch zudem eine Sonderführung ohne Sonderkosten geben. Für die Führung mit maximal 30 Teilnehmern ist eine Anmeldung bis zum 20.8. notwendig: entweder hier bei Facebook (Kommentar) oder an info@hoelle-von-q.de Die Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben. So, dann wollen wir doch mal sehen, ob ihr Triathleten wirklich immer nur Wattzahlen im Kopf habt…


Zur Situation im Kiessee Ditfurt (Stand: 1.8.2018).

 

Seit vorgestern (30.7.) bekomme ich Anfragen zur Situation im Kiessee Ditfurt. Die MZ hat einen Zerkarienverdacht gemeldet, dieser ging anschliessend u.a. bei Facebook rum. Zerkarien sind Larven von Saugwürmern, die bei anhaltend hohen Temperaturen immer wieder in Badeseen vorkommen können. Im gleichen Beitrag wurde zudem über Blaualgenuntersuchungen in anderen Badeseen auch der Region berichtet – die Trennung zwischen verschiedenen Seen und die tatsächlich möglichen Gefahren wurden in dem Beitrag nicht allen deutlich. Die Anfragen an mich habe ich zunächst individuell beantwortet, da ich erst noch weitere Informationen einholen wollte. Heute habe ich mit dazu unter anderem mit dem Bürgermeister von Ditfurt, Herrn Hellmann ausgetauscht. Er hatte vor einigen Tagen vorsorglich einen Aufklärungshinweis an der Badestelle angebracht.

 

Zunächst: als Veranstalter der Hölle von Q verfolge ich die Wasserqualität im Kiessee sehr genau. 2017 habe ich Gewässerproben noch selber beim Gesundheitsamt des Landkreises beauftragt. Sie haben eine ausgezeichnete Wasserqualität ergeben. In diesem Jahr übernimmt dies die Gemeinde, da der See jetzt eine ausgewiesene Badestelle hat. Alle bisherigen Proben waren ebenfalls einwandfrei. Das Amt hat nach dem Verdacht aktuell eine Wasserprobe entnommen, das Ergebnis wird in den nächsten Tagen erwartet. Auch mit der Polizei des Landkreises bin ich im Gespräch. Die Polizei überwacht die Seen des Landes aus der Luft, um eventuelle Blaualgenteppiche frühzeitig zu erkennen. Auch der Ditfurter See wird diesbezüglich überwacht.

 

Zerkarien sind unangenehm, sie lösen unter Umständen die sogenannte Badedermatitis aus. Diese Hauterkrankung ist meist harmlos und einem lang anhaltenden Mückenstich vergleichbar. Bei einem Zweitbefall kann es bei sensiblen Personen zu Quaddelbildung mit starkem Juckreiz kommen. Die Hauptschwärmzeit der Zerkarien sind Juli und August bei sehr hohen Temperaturen. Sie sind in flachen Bereichen mit Pflanzenbewuchs zu finden. Meist „erwischt“ es daher auch länger in Uferbereichen verweilende Kinder. Daraus folgt:

 

· Zerkarien sind unangenehm, aber es geht keine wirkliche Gefahr für die Gesundheit von ihnen aus. Auch die Wahrscheinlichkeit überhaupt eine Badedermatitis zu bekommen, ist gering.

 

· Da wir beim Triathlon hauptsächlich im Freiwasserbereich unterwegs sind, ist die Wahrscheinlichkeit noch geringer. Wer dennoch besorgt ist, sollte sich die Zeit nehmen, sich nach dem Schwimmen kräftig abzutrocknen – dadurch werden die Zerkarien abgetötet! Auch umziehen wird empfohlen

 

· Es ist noch ab heute (1.8.) ein ganzer Monat Zeit, damit sich das Wetter abkühlt und damit die Zerkarien wieder verschwinden. An dieser Stelle wird aktuell über die Situation berichtet.

 

--> Ich habe vor diesem Hintergrund keine Sorgen um das Schwimmen bei der Hölle von Q. Wie einige Sportsfreunde war ich auch selbst im See unterwegs in den letzten Tagen – ohne Probleme. Das Training ist weiterhin möglich, beachtet sicherheitshalber die Tipps (Abtrocknen, Freiwasser, Sachenwechsel).

 

Anders wäre die Situation, sollte bei noch weiter anhaltender Hitze ein Blaualgenbefall aufkommen. Triathlonfreunde wissen, dass am letzten Wochenende der große Ironman in Hamburg wegen Blaualgen auf das Schwimmen verzichten musste – aus dem Triathlon wurde ein Duathlon.

 

Und das wäre auch unser Plan B: Sollte das Gesundheitsamt vom Schwimmen am 2.9. abraten, so würde aus der Schwimmdisziplin ein vorgeschaltetes Laufen. Mögliche Laufstrecken wären um den See oder anderswo bei Ditfurt. Danach würde wie geplant weitergemacht (Rad, Lauf).

 

Bitte macht euch im Moment noch keine weiteren Gedanken über mögliche Konsequenzen. Ich werde sofort berichten, wenn es etwas Neues gibt. Würde sich die Situation bis zum 15.8. nicht aufklären würde es an dieser Stelle auch nähere Information zum möglichen Plan B geben. Nur eines kann ich ankündigen: Sollten Staffelschwimmer sich nicht in der Lage sehen, eine dann vermutlich ca. 3-5 km lange Runde zu laufen, kann auch kurzfristig ersatzweise ein zweiter Läufer gemeldet werden. Auch wäre es möglich, aus einem dreier Team ein zweier Team zu machen: wenn der Läufer sich fit genug fühlt, zweimal zu laufen oder der Radfahrer einen Lauf übernimmt. Einzelstarter hingegen sind als Triathleten fit in allen Disziplinen. Da sollte die Frage nicht aufkommen! Aber natürlich wäre es schade ohne Schwimmen. Also hoffen wir weiter das beste.

 

Bestes,

 

Mark Hörstermann. Veranstalter der Hölle von Q und übrigens Diplom Biologe ;-)

 

Alle verwendeten Informationen zu Zerkarien und die betreffenden Tipps stammen aus einer Broschüre des Landesamtes für Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt,

 

 

 


 

 

Aus den Rennberichten verschiedener Starter der Hölle von Q 17

  

Wenn ein Veranstalter seinen Triathlon Hölle von Q nennt, spiegelt sich das auch in den Strecken wieder. […] Bei der Radstrecke hatte der Veranstalter dann alle Register gezogen und eine äußerst anspruchsvolle Radstrecke zusammengestellt…

Bei der Siegerehrung wurde ein außergewöhnlicher Pokal, bestehend aus einem 300 Jahre alten Stück Fachwerkhausbalken, überreicht, der für die Strapazen der Strecke entschädigte.

Die Hölle von Q könnte sich zu einem Geheimtipp bei den Triathleten entwickeln, bietet es doch anspruchsvollen Sport in einer tollen Landschaft und Kulisse.

 

Nachzulesen unter: www.iserlohner-tri-team.de/index.php/itt-am-start/344-ina-ketzer-gesamtzweite-bei-der-premiere-der-hoelle-von-q

 

 

Egal wie schnell oder langsam man ist, mit der Zielverpflegung in Form einer Bratwurst-All-You-Can-Eat-Flatrate lässt sich der süße Nachgeschmack der Wettkampfverpflegung restlos beseitigen.

[…], habe ich nun ein sehr gelungenes Wochenende hinter mir und kann es kaum erwarten dies nächstes Jahr (mit etwas mehr Training) zu wiederholen.

Wer eine super organisierte Mitteldistanz möglichst spät im Jahr, mit einem kleinen Starterfeld, technisch herausfordernden Strecken und einem Startgeld von (hoffentlich in 2018 immer noch) weniger als 100 € sucht, dem sei die Hölle wärmstens empfohlen.

 

Nachzulesen unter: www.trias-hildesheim.de/index.php/trias-news/aktuelles/108-triathlon-in-der-hoelle-von-q (Anmerkung: Startgeld war wie 2017 in der ersten Anmeldephase unter 100€)

 

 

 

Alle sieben (Red.: Teilnehmer des Vereins) lobten eine reibungslose Organisation, bestes Wettkampfwetter und eine sehr sportbegeisterte Atmosphäre an den Wettkampfstrecken, aber natürlich waren es höllische Anstrengungen.

 

Nachzulesen unter: www.harzer-schwimmverein.de/de/triathlon/aktuelles/aktuelles-details/hoelle-von-q.html

 

 

 

Eine große Besonderheit dieses Wettkampfes ist, dass wir Starter sehr viel zu sehen bekamen von der wunderschönen Region im Harz.

[…] nach dem schweren Radfahren noch mehr auf der Laufstrecke kämpfen und kam nach 6:54 Stunden überglücklich ins Ziel.

 

Nachzulesen unter: http://www.trimagos.de/hoelle-von-q-mitteldistanz-im-harz/

 

 

 

[…] es war eine wirklich tolle schöne, aber auch für alle Teilnehmer sehr anspruchsvolle Radstrecke, nicht nur durch die Höhenmeter sondern auch durch den Straßenbelag und die ein oder andere scharfe Kurve.

Die Stimmung in der Weltkulturerbestadt war großartig…es waren sehr viele Zuschauer vor Ort und feierten wirklich jeden Ankömmling.

Der euch bekannte Verpflegungsexperte gibt der Veranstaltung „fünf Sterne“ und ist im nächsten Jahr wieder dabei.

Alles in allem war das eine ganz tolle Veranstaltung und [der Veranstalter] hat hier nach einem Jahr Vorbereitungszeit mit viel Liebe zum Detail und sehr viel Aufwand eine tolle unvergleichbare Halbdistanz im Harz auf die Beine gestellt.

 

Nachzulesen unter: http://www.triathlon-ebendorf.de/index.php/;focus=STRATP_cm4all_com_widgets_News_10063604&path=?m=d&a=20171105145636-7083&cp=1

 

 

 

Es gibt seit diesem Jahr […] eine richtig harte Mitteldistanz inmitten von Deutschland, mitten im Harz (Mittelgebirge). Sie war für mich die Krönung all meines Trainings in der vergangenen Zeit, sozusagen ein knackiger Saisonabschluss. Und das Schöne ist, nächstes Jahr wird es sie wieder geben.

Wir liefen über alte Fuhrwege, Wiesen, Waldwege, Asphalt und natürlich Kopfsteinpflaster. Es ging lustig bergan und ab. Nein, Bestzeiten waren uninteressant. Hier genoss ich einfach die Vielfalt. Der Weg führte z.B. hoch an einer wunderschönen Windmühle vorbei und dann war auch bald die Teufelsmauer zu sehen. Wir umrundeten sie und ein dickes Glücksgefühl machte sich breit. Herrlich, hier vor dieser Kulisse zu laufen!

An jeder Abzweigung wartete ein Helfer und wusste den Weg, welch ein Glück! Und du glaubst es kaum, es gab immer mal wieder völlig unerwartet, kleine Stimmungsnester. Die Leute saßen zusammen, musizierten, genossen den sonnigen Sonntag und freuten sich auf uns […]

 

 

Nachzulesen unter: www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=33&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwir5J-EsdnXAhWEYVAKHSMfDRI4HhAWCDEwAg&url=https%3A%2F%2Fwww.sg-arheilgen.de%2Fsga-wAssets%2Ftriathlon%2Fberichte%2F2017%2F2017-09-03_hoelle_von_Q.pdf&usg=AOvVaw0uJYMsMGXsLgWUZ17-AnCM

 

 

 

 

Premiere Hölle von Q 2017
Fazit und Auflistung von Verbesserungsvorschlägen

 

 

 

Die Gesamturteile für die Premiere der Hölle von Q fielen insgesamt durchweg „gut“ bis „sehr gut“ aus. Dies gilt gleichermaßen für alle wichtigen Gruppen der Beteiligten (Teilnehmer, Helfer, Orgateam, Vertreter der Behörden/Gemeinden, Sponsoren, Verbandsvertreter und Schiedsrichter, Zuschauer und Medien).
Sehr viele Teilnehmer und Helfer haben bereits angekündigt, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen. Im Gegensatz dazu gab es keine Bemerkungen, dass eine erneute Teilnahme/Unterstützung nicht mehr gewünscht wäre.

 

 

Hier einige Rückmeldung von den Teilnehmern (Aus Emails und über Facebook)

 

 

„…das team apfelstrudel möchte dir und der riesigen anzahl von helfern für den heutigen herrlichen, grossartigen, erlebnisreichen triathlon danken. wir haben uns so wohl gefühlt, so betreut, so sicher. die athmosphäre und die kulisse waren unvergleichlich schön. wir freuen uns auf nächstes jahr.“ 

 

 

„Danke war ein tolles Event und vor allem DANK an die vielen tollen freundlichen Helfer und den begeisterten Zuschauern!!“

 

 

 „Hat wirklich Spaß gemacht! Danke an alle Helfer und die Athleten!!!

 

 

 „…noch voll die Finisher Freude auskostend möchte ich sehr herzlich danken. Es war ein bestens organisierter Wettkampf, zwar bin ich ausschließlich gelaufen, aber das Herzblut der Veranstalter war an der ganzen Strecke zu spüren.“

 

 

„herzlichen Glückwunsch!!! zur, soweit ich es mitbekommen habe, gelungenen Hölle!!“

 

 

„Erstmal vielen Danke für den schönen Wettkampf. Der hat die den Namen "Hölle von Q" wahrlich verdient!“

 

 

„Danke an die Helfer und Organisatoren für die gelungene Veranstaltung!“

 

 

„… das war eine fantastische Veranstaltung. Wirklich Wahnsinn.“

 

 

„Tolle Stimmung im Zielbereich... Freu mich schon aufs nächste Jahr“

 

 

„War wirklich ein gelungener WK - hat Spass gemacht

 

 

„Vielen Dank für die Orga! Es war eine Freude.  Außer nach Friedrichsbrunnen ;-)

 

 

 „Vielen Dank für diesen tollen Wettkampf mit wunderschöner Strecke und super Atmosphäre! Prima auch die Idee mit der Nebelmaschine beim Schwimmstart! ;-)

 

 

 

Das schönste an dieser Auswahl: sie ist repräsentativ. Zwar gab es viele gute Verbesserungsvorschläge für 2018 ff – aber (bisher) keine Zuschrift von Teilnehmern, die mit dem Wettkampftag seitens der Organisation unzufrieden waren!

 

Die Hölle von Q konnte vor allem in folgenden Bereichen „punkten“

 

  • Sehr schöne, anspruchsvolle Strecke
  • Viele motivierte Helfer
  • "liebevolles“, durchdachtes Konzept                              

 

Auch wenn es teilweise mit Aufwand verbunden ist: die Verteilung auf die drei Standorte Ditfurt, Thale und Quedlinburg soll erhalten bleiben, um den einzigartigen Charakter dieser Veranstaltung behalten zu können. Für die Umsetzung des Konzeptes gab es noch viele, fast durchweg nachvollziehbare Verbesserungsvorschläge. Die wichtigsten sind:

 

  • Unterlagenausgabe: früher startklar sein, räumlich in Otts Garten verlegen (Anm.: letzteres hat Vor- und Nachteile)
  • Schwimmen: die Streckenlänge war nicht korrekt, Begleitboote hätten sichtbarer führen müssen, Ausstieg nicht gut   zu erkennen
  • Wechselzone 1: Check in durchziehen, zwei Zelte, besserer Sichtschutz, Bewachung
  • Rad: Anderer Radständer wählen, Lage Versorgungspunkte überprüfen, Getränkereichung verbessern
  • Wendeschleife Thale: besser strukturieren. Straßensperrungen konsequenter durchführen
  • Wechselzone 2 klarer strukturieren, WCs, Bewachung
  • Rad und Laufstrecke: Kilometerangaben fehlten, Markierungen auf Straßen zu undeutlich (wurde aber durch viele Helfer aufgefangen)
  • Ziel: Versorgungsbereich besser ausschildern. Urkunden für alle ermöglichen
  • Transfer von Sachen/Teilnehmern: lief schon weitgehend gut, aber Details/Abläufe noch besser kommunizieren
  • Hintergrund: Selbstverständlich wird es auch viele Änderungen in der Organisation geben, die den Teilnehmern nicht unmittelbar auffallen. Diese Punkte sind hier nicht genannt.

 

"Ballhaus – Hölle – Double“
Ascherslebener Triathlon und Hölle von Q rufen gemeinsame Wertung aus (aktualisierter Beitrag von 2017)

 

Die Veranstalter der Triathlon-Wettkämpfe in Aschersleben und Quedlinburg loben eine gemeinsame Wertung aus. Unter dem Motto: "Ballhaus - Hölle - Double: Dein Doppelpack im Harz“ wird ein eigener Pokal an die Teilnehmer mit der besten Gesamtzeit beider Wettbewerbe vergeben. Die Auszeichnungen werden bei der Siegerehrung der Hölle von Q am 2. September in Quedlinburg überreicht.

 

Mit der Kombi-Wertung wollen die Organisatoren der weiterhin eigenständigen Veranstaltungen, ein Zeichen für den Triathlon im Raum Nordharz setzen. In Aschersleben gehen die Teilnehmer jeweils im Mai zum Beginn der Saison über die sogenannte „Sprint-Distanz“. Zu absolvieren sind im Schwimmen 400 Meter im Schwimmbecken des Ballhauses, auf dem Rad 20 km und 4,75 km beim Laufen. Eine Distanz, die sich sehr gut auch für Triathloneinsteiger eignet. Am 21. Mai 2017 waren 125 Teilnehmer bei der 2. Ausgabe rund um das Ballhaus Aschersleben am Start.

 

Die Hölle von Q im benachbarten Quedlinburg feierte am 3. September 2017 Premiere. Sie soll ein Highlight zum Ende der Wettkampfzeit im Bundesland werden. Teilnehmer dieser Mitteldistanz haben 2 km im Schwimmen, 83 km auf dem Rad und 21,1 km laufend bei insgesamt 1600 Höhenmetern zu bewältigen. Zur zweiten Auflage werden rund 200 Sportler erwartet, die einzeln oder in Staffeln starten.

 

„Beide Termine und die unterschiedlichen Distanzen zum Anfang und zum Ende der Saison ergänzen sich ideal. Durch die Zusammenarbeit möchten wir gern Sportler motivieren, ihr Training innerhalb des Jahres aufrecht zu erhalten und auch von den gesundheitlichen Vorzügen langfristig zu profitieren“, so Ben Reszel, Mitveranstalter des Aschersleber Triathlon.

 

Mark Hörstermann, Ausrichter der „Hölle von Q“ ergänzt: „In den ersten Jahr sind es vielleicht erst 10 – 15 Athleten, die bei beiden Wettkämpfen an den Start gehen. Aber Triathlon ist Trendsport und wir rechnen damit, dass das Ballhaus – Hölle – Double in den nächsten Jahren sehr attraktiv wird.“

 

Hörstermann freut sich, mit Ben Reszel einen Partner gefunden zu haben, der als erfolgreicher Trainer weltweit für die Betreuung seiner Sportler unterwegs und daher bestens vernetzt ist. Reszel leitet das Resource - Institut für Leistungsdiagnostik und Trainingsbetreuung und trainiert unter anderem den Triathlon-Profi Christian Kramer. Mit einer Bestzeit von unter 8 Stunden ist Kramer einer der schnellsten Deutschen Triathleten auf der Ironman Distanz (3,8 km/ 180 km / 42,2 km).

 

Alle Bilder von Jens Hoyer, eagleimpressions.com